Supergau
DE · 2013 · DCP · 4 min
Festival 2013
Der gelangweilte Schüler Nick, der in seiner Freizeit vor dem Computer hockt, hackt aus Langeweile das Gespräch eines Schulkameraden und seiner Freundin, in dem sich diese vom Schulkameraden trennt. Als sie duschen gehen will und sie die Webcam abschaltet, aktiviert sie der Schüler und will ihr beim Ausziehen zusehen. Doch das Mädchen schmeißt zufällig einen Pullover auf die Webcam, sodass Nick nicht zusehen kann. Um sich nach anschließendem Wutanfall wieder zu beruhigen, schaut er Nachrichten, in denen vom Atomkraftwerkunglück in Fukushima berichtet wird. Nachdem im Fernsehen die Bundeskanzlerin Angela Merkel betont hat, dass Deutschlands AKWs sicher sind, kommt Nick auf die Idee, ein AKW in seiner Nähe zu hacken. Über die Internetseite gelingt es ihm, sich Zugang zur Steuerung des AKWs Gauleben zu beschaffen. Er spielt ein wenig herum und schafft es, im AKW eine Kernschmelze auszulösen. Im AKW bemerkt man zwar den Eingriff, kann aber nichts mehr verhindern. Das AKW explodiert zum Schluss des Kurzfilms.

