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Mindbreak

Florian Arndt

DE · 2011 · Blu-ray · 11 min

Festival 2011

Der Protagonist verkörpert eine Figur, die, ähnlich wie Goethes Faust, zwar gesellschaftlich erstrebenswerte Ziele (Wohlstand, Wissen, beruflichen Erfolg und Ansehen) durchaus erreicht hat, aber dennoch das Wesentliche, die Lebensfreude, verloren hat und auf der Suche nach ihr verzweifelt und resigniert. Im Bruch (engl. Break) zum 2. Akt befreit er sich (wohl überlegt und geplant) auf eine absurde und dennoch effektive Weise aus seiner seelisch aussichtslosen Situation und kann seine Umwelt aus dem "unverfälschten" Blickwinkel eines Kindes neu erleben. (Der Film kommt allein mit der Bildebene aus und ist somit ohne Dialoge oder Monologe international verständlich, was ihn internetfreundlicher macht).