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It's spotting

Thu-Oanh Do Ngoc

DE · 2010 · DVD · 1 min

Festival 2011

Beschreibung zu „It’s spotting“ (1:42 min.) Gedacht habe ich mir vieles, aber habe es dennoch sehr kurz gefasst. Mich hat das Thema „Einsamkeit“ (+ in der Großstadt) beschäftigt. Ich kam zum Entschluss, die Aussage durch ein nonverbales Video zu verschleiern. Nach dem Schauen des Kurzfilms sollte jeder Einzelne nachdenken und begreifen um was es eigentlich geht. Denn Einsamkeit sieht man auch nicht auf den ersten Blick. Das soziale Problem des Einzelnen ist eigentlich ein allgemeines Problem, womit aber jeder alleine damit klar kommen muss. Die Einbeziehung der Obdachlosen soll eine Anspielung auf das sozialpolitische Problem unserer Gesellschaft sein. Es herrscht in unserem Alltag, und wir schauen uns gar nicht mehr erst an oder bemerken das Leid anderer Menschen gar nicht mehr. Die Szenen in der Bahn sollen verschiedene Gefühle ausdrücken, wie die gefühlte Einsamkeit in der vollen Bahn. Man schaut hinaus und möchte auf der Stelle weg. Ein Gefühl der Flucht und ein Traumzustand. (Deshalb die Szenen zwischen den Bahnszenen) Lichterszenen und ähnliche deuten ebenfalls auf die Abwesenheit des Individuums. Der Wunsch weg zu sein, etwas Neues zu erleben, nicht mehr allein zu sein. Ein Funken Hoffnung. Man fragt sich nur wohin, überall sind Menschen, und überall ist es das gleiche Gefühl. Die Lichter deuten aber auch auf die schönen kleinen Dinge, die kommen und gehen (aufleuchten und verschwinden), nur ist es einem nicht bewusst und wird anhand der Lichter dargestellt. Einsamkeit in der Großstadt. Eine innerliche Krise, die für jeden anders definierbar ist. Bemerkung: Die unscharfen Szenen (Makro-Funktion) stehen für die Sicht des Individuums. Die Sicht des Betrachters.