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Glioblastom

Axel Ranisch, Tanja Bubbel

DE · 2008 · 16mm · 43 min

Festival 2009

Steffi ist 29, Stuntfrau und lebt mit ihrer Partnerin Ruth in Berlin. Alles läuft ganz gut in ihrem Leben. Bis Steffi eines Tages einen Anruf von Mutti bekommt, die ihr mitteilt , dass Vater an einem Gehirntumor leidet . Sie bittet Steffi, für ein paar Tage nach Hause zu kommen, um sich mit Vater zu versöhnen. Als wäre diese Nachricht nicht Unglück genug, passiert Steffi auch noch ein Missgeschick. In einer Ausstellung für moderne Kunst tötet sie versehentlich 23 Goldfische und zieht damit die an Fanatismus grenzende Verfolgung des Tierschützer-Ehepaars Pielsticker auf sich. Steffi reist zurück in ihre Heimat, wo Mutti als Hausfrau und Vater als Förster ein geordnetes Leben führen. Obwohl die alten Konflikte mit Muttis warmer Diktatur wiederaufflammen, schafft Steffi es, sich mit ihrem Vater zu versöhnen, woran die sprechenden, homosexuellen Tiere des Waldes, mit denen Vater seine Arbeitszeit verbringt, einen nicht unwesentlichen Anteil haben.