Das ist up-and-coming
Das Filmfestival
Das up-and-coming Int. Film Festival Hannover rollt seit 1982 den roten Teppich für junge Filmtalente bis zum Alter von 27 Jahren bundesweit und international aus. up-and-coming ist mit seinen Film- und Drehbuchwettbewerben ein Festival der Entdeckungen und der Nachhaltigkeit.
Alle zwei Jahre werden seit 2005 in Hannover dreimal gleichwertig im deutschen Wettbewerb der Deutsche Nachwuchsfilmpreis — jeweils verbunden mit einer Patenschaft aus der Produktionsbranche — und einmal der Bundes-Schülerfilm-Preis (bis 19 Jahre) vergeben sowie im internationalen Wettbewerb dreimal der up-and-coming Int. Film Award.
Teilnehmen können Schüler*innen, Jugendliche und Studierende mit ihren aktuellen Arbeiten. Eine Vor-Jury sichtet und nominiert eine Auswahl der Filme für die Wettbewerbe.
Beim 5-tägigen Filmfestival werden die nominierten Filme vor Publikum und einer Live-Jury auf der großen Kinoleinwand in Programmblöcken gezeigt. Jedem Film folgt ein kurzes Gespräch mit den Filmemacher*innen. Außerdem bietet das Festival jungen Filmschaffenden mit Panels und Workshops viele Möglichkeiten zum Vernetzen, untereinander und mit Profis aus der Branche, die in unterschiedlichen Bereichen beim Festival tätig sind bzw. das Festival besuchen.
Das Drehbuchfestival
Das Filmfestival wurde 2019 um einen bundesweiten Drehbuchwettbewerb erweitert. Nach einer Live-Lesung aus den nominierten Drehbüchern wird zweimal gleichwertig der Deutsche Nachwuchs-Drehbuchpreis verliehen. Auch diese Preise sind mit einer Patenschaft aus der Filmbranche (hier: renommierte Drehbuchautor*innen) verbunden. Seit 2020 wird der Drehbuchwettbewerb von einem zweitägigen Drehbuchfestival flankiert. In Werkstattgesprächen, Workshops und Panels werden spezifische Themen rund ums Drehbuchschreiben und zu gesellschaftlich aktuellen Aspekten diskutiert. Expert*innen aus der Branche treffen hier auf die junge Nachwuchs-Autor*innenszene.
Mentoring
up-and-coming begleitet die jungen Talente oft über viele Festivaljahre auf dem Weg in die Branche. Wir vernetzen, fördern und geben Impulse. Zudem entwickeln wir zwischen den Festivals kontinuierlich Formate wie IDEENCHECK, Online-Panels in TREFFPUNKT.DREHBUCH, Drehbuchklasse-Deutschland etc. und geben damit Impulse in die Kreativwirtschaft und für die Weiterentwicklung.
Kooperationen
Das up-and-coming Festival kooperiert mit seinen Partnern Casting Network, der Produktionsallianz, dem Bundesverband Regie (BVR), dem Deutschen Drehbuch Verband (DDV) und der Queer Media Society.
Sprungbrett in die Filmbranche
Über 65 Prozent der ehemaligen up-and-coming-Teilnehmer*innen (Evaluationen von 2015 und 2023) haben als Autor*innen, Regisseur*innen oder in anderen Gewerken in der Film- und Fernsehbranche Fuß gefasst; viele wurden mit den wichtigsten nationalen (z.B.Grimme-Preis, Max-Ophüls-Preis, Deutscher Filmpreis (Lola)) und internationalen Filmpreisen (z.B. BAFTA-Awards, Academy Awards (OSCAR)) ausgezeichnet. Andere haben als Drehbuchautor*innen für Serien geschrieben oder abendfüllende Spielfilme oder Serien im TV (ARD,ZDF) inszeniert und tun dies aktuell.
Ali Samadi Ahadi (Deutscher Filmpreis, Grimme-Preis) | Anna Roller (Deutscher Kamerapreis, Deutscher Kurzfilmpreis, New Faces Award) | Axel Ranisch (Deutscher Kurzfilmpreis, Grimme-Preis, Prix Jeunesse) | Dennis Gansel (Deutscher Filmpreis, Grimme-Preis) |Dustin Lose (OSCAR- Student Academy Award) | Fatih Akin (Deutscher Filmpreis, Europäischer Filmpreis) | Florian Gallenberger ( OSCAR- Student Academy Award, OSCAR- Academy Award für QUIERO SER) | Marc-Andreas Bochert ( OSCAR- Student Academy Award) |Richard Lamprecht ( OSCAR-Student Academy Award, Producer | Thomas Stellmach (OSCAR- Academy Award für QUEST) | Volker Engel (BAFTA u.OSCAR- Academy Award für INDEPENDENCE DAY | Special Effects) | Lisa Gertsch (OSCAR-Student Academy Award)
Beim Wettbewerb von up-and-coming standen sie alle noch ganz am Anfang. Die erste Anerkennung und Bestätigung bei diesem einzigartigen Festival, so sagen alle einhellig, ist maßgeblich gewesen für ihr „Empowerment“ und die Entscheidung Film zu ihrem Beruf zu machen.

