Nachwuchs-Drehbücher, die begeistern
Zwanzig unverfilmte Drehbücher von jungen Autor:innen bis 27 Jahren sind für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis aus 136 Einreichungen vorausgewählt worden. Sechs Arbeiten von dieser Shortlist werden im nächsten Schritt von einer Expert:innen-Jury für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis nominiert, zwei Drehbücher werden am Ende ausgezeichnet. Die Preise sind mit jeweils 2000 Euro dotiert - gestiftet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zusätzlich erhalten die Gewinner:innen eine Patenschaft mit einer/einem professionellen Drehbuchautor:in. Die Preisverleihung findet am 9. November 2024 im Rahmen des viertägigen hybriden up-and-coming Drehbuchfestival (7. bis 10. November 2024) im Künstlerhaus Hannover statt. Kooperationspartner sind der Deutsche Drehbuchverband (DDV), casting network und erstmals in diesem Jahr die Produktionsallianz.
Die Auswahlkommission, bestehend aus den Drehbuchautor:innen Liudmila Schmelzle, Christoph Honegger und Uli Klingenschmitt war begeistert von der thematischen Bandbreite der ausgewählten Drehbücher, die zwischen fünf und 169 Seiten lang sind: »Geschichten, die uns berühren, überraschen, vor den Kopf stoßen – das suchten wir. Ein Text muss nicht perfekt sein, fehlerfrei, den Regeln entsprechend. Aber er muss brennen, schillern, grollen, qualmen. Und genau das tun die 20 Titel auf unserer Shortlist.«
In den Drehbüchern geht es um Migration (»Wohin wir gehen« von Dascha Petuchow), den Generationenkonflikt (»Milchjunge« von Jona von Büren) oder beides (»Ithaka« von Robert Decani). Da kämpft eine junge Frau gegen eine Zwangsräumung (»Die Prinzessin bleibt« von Janina Lutter und Paul Galli), Pädagog:innen versuchen ein Sommercamp zu überleben (»Der Konjunktiv« von Victor Kunze) und ein Einbrecherpärchen wird plötzlich bürgerlich (»Zucker« von Jonas Steinacker und Moritz Licht) Die Geschichten drehen sich um Rituale (»Das Haus des Vaters« von Johee Oh), um Suizid (»Nicht alle auf einmal« von Bastian Leucht), sexuelle Gewalt (»Schattenrisse« von Jennifer Nedlin) oder einfach um »Glück« (von Samuel Baer). Da legt sich ein ungehobelter Pater mit Gott und der Welt an (»Ein mieser Priester« von Markus Müller), ein Pärchen will mitten in einer dystopischen Zukunft ein Kind (»Adams Erde« von Hille Norden), ein unscheinbarer Weihnachtsmann will ein Fanal setzen (»Der Mann aus Merkenich« von Jon Grandpierre) und ein musikalisches Wunderkind merkt, dass es taub wird (»Dreams on mute« von Anna Wagner). Zwei Geschwister treffen während eines Umzugs aufeinander (»Handel with Care« von Thore Fahrenbach und Levi Wessel), ein Paar trifft sich in ihren Träumen (»A Little Dream of Me« von Jana Forkel) und ein kleiner Junge seinen wunderlichen Großvater (»König der Möwen« von Ella Stanley). Man ist »Allein zu zweit« (von Sara Feldmann), wünscht »Niemandem was Schlechtes“ (von Luisa Nölke und Natascha Zink) oder hat ein »Goldenes Geheimnis« (von Magnus Franz).
Zwanzig unverfilmte Drehbücher von jungen Autor:innen bis 27 Jahren sind für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis aus 136 Einreichungen vorausgewählt worden. Sechs Arbeiten von dieser Shortlist werden im nächsten Schritt für den Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis nominiert. Die Experten-Jury zeichnet am Ende zwei Drehbücher aus. Die Preise sind mit jeweils 2000 Euro dotiert - gestiftet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zusätzlich erhalten die Gewinner:innen eine Patenschaft mit einer/einem professionellen Drehbuchautor:in.
Die Preisverleihung findet am 9. November 2024 im Rahmen des viertägigen hybriden up-and-coming Drehbuchfestival (7. bis 10. November 2024) im Künstlerhaus Hannover statt.


