WENN ES DUNKEL WIRD, ZERFALLEN DIE MEGALOPOLEN UND ZEIGEN IHRE VISIONEN & WUNDEN - auf der Leinwand. Zwischen androider Virtualität und elektrischem Aufschrei.
Die jungen Filmemacher aus Bangkok, Beijing, Bombay und Chicago sind Reisende, die sich mit ihren Bildern/Tönen vor-Ort orientieren, wo der weite Strand der gebrochenen Phantasien & Visionen unter dem städtischen Asphalt liegt.
Aktuelle Stimmungsbilder junger Filmkünstler aus internationalen Megalopolen, wo Cityscape und Heliopolis aufeinandertreffen. Dies ist keine Liturgie der Annäherung an die Megalopolen mit Kamera und Silhouetten-Blick - also aus einem statischen/definierten Raum-Blick-Winkel heraus - wie man sie aus diversen Hollywood-Produktionen kennt: die Städte in diesen Filmen erscheinen fast immer auf der Leinwand aus der Vogelperspektive - In den Filmen der hier vorgestellten jungen Filmkünstler wird die Stadt in ihre Teile zerlegt, sie wird erforscht und durchdrungen. Wir lernen die Megalopole kennen aus dem Inneren heraus, aus ihren Rhythmen und ihrem Zeit-Puls-Schlag heraus. Die Megalopolen sind nicht länger ein organisch-zusammenhängendes Ganzes - die Megalopolen sind eine gewaltige, aus Bruchstücken bestehende urbane Serie, komponiert aus einem Labyrinth von Neon, elektronischen Bildschirmen, Computer-Simulationen und: modernen Nomaden, ihren eigentlichen Bewohnern. Cityscape-Nomaden, die sich nicht bewegen, die auf der urbanen Stelle reisen, die in ihrer persönlichen / intimen Intensität reisen und Irritationen / Translokationen / Inspirationen und Bedürfnisse / Wünsche aus schattigen Metropolis-Zonen heraus artikulieren. Wunden und Visionen einer ganz jungen Generation, die Splitter produziert und dabei Selbstachtung behält.
"These cities may change / But they always remain my obsession"
Roxy Music

