Der Deutsche Nachwuchsfilmpreis wird seit Dezember 2005 alle zwei Jahre als gläserner Filmkomet und dotiert mit einem Preisgeld bei up-and-coming vergeben. Eine namhaft besetzte Jury prämiert drei Arbeiten in der Kategorie Regie.

Um die Ausrichtung und das Ziel dieses Nachwuchsfilmpreises zu schärfen als auch die Nachhaltigkeit der vergebenen Auszeichnung erfahrbar zu machen, stehen für die drei Preisträger Paten aus den Bereichen Produktion und Regie für eine 2-jährige Produzenten-Patenschaft zur Verfügung.
Jeder Pate ist bereit, seinem Schützling ein Feedback auf ein neues und noch nicht begonnenes Filmkonzept und zu Möglichkeiten der Realisierung zu geben. Diese Patenschaft wird spätestens beim nächsten up-and-coming Filmfestival 2013 bilanziert.

Uli Aselmann

Filmdiplom an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Arbeit als Aufnahmeleiter, Ausstatter und Produktionsleiter für diverse nationale und internationale Fernsehproduktionen.
1992 engagierte ihn Jürgen Kriwitz für die neue deutsche Filmgesellschaft (ndF) nach München. Produktion von Werbespots, Serien, Kinofilmen (u.a. „Der kalte Finger“) und vor allem Spielfilme für beinahe alle deutschen Fernsehsender (u.a. „Amerika“, „Die Chaosqueen“, „Falsche Liebe“).
Ralf Huettners Polizistenkomödie „Die Musterknaben“ wurden so etwas wie ein Markenzeichen für den Produzenten Aselmann.
Seit 1998 ist Aselmann geschäftsführender Gesellschafter und Produzent der die film gmbh in München, sowie mehrerer Tochterfirmen. Die Unternehmen haben inzwischen über 100 Produktionen realisiert, von denen viele für internationale und nationale Preise nominiert oder ausgezeichnet wurden.
Aktuelle Auswahl:
„Das Blaue vom Himmel“ , Regie Hans Steinbichler, Bayerischer Filmpreis 2011 für die Beste Produktion.
Seit Oktober 2011 läuft „Dreiviertelmond“, Regie Christian Zübert, mit Elmar Wepper in der Hauptrolle in den Kinos.
Aselmann ist u.a. Kinosektionsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, seit Februar 2009 Präsidiumsmitglied der Filmförderungsanstalt (FFA), Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie und Mitglied der Deutschen Filmakademie.

"Wenn man den Filmproduktionsdschungel erst einmal betreten hat, ist eine zuverlässige Orientierung eines ortskundigen und erfahrenen Guides unverzichtbar. Vielleicht könnte die Patenschaft diese Orientierungshilfe sein, ohne die Kreativität und Selbständigkeit einzuschränken. Seine Gaben fördern und ihn in der Schönheit und Nachhaltigkeit seines Schaffens zu begleiten, ist für mich die Idee dieser Patenschaft.“

Alexandra Kordes

Studium der Kamera an der HFF-Babelsberg „Konrad Wolf“, Abschluss als Diplom-Kamerafrau. Studium der Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum. 2003 gründet sie zusammen mit Meike Kordes die ‚Kordes & Kordes Film GmbH’. Ihr Zuständigkeitsbereich: kreative Produzentin, Entwicklung und inhaltliche Betreuung der Projekte.

Filmographie als Produzentin (Auswahl):

"I don't like Mondays", TV-Spielfilm, Regie und Buch: Aelrun Goette (in Produktion).

"Festung", Spielfilm, Regie: Kirsi Marie Liimatainen. Weltpremiere: The World Film Festival 2011. Kinostart: Frühjahr 2012.

"Mein Bruder, sein Erbe und ich", TV-Spielfilm, 90 Min. Regie: Imogen Kimmel (2010).

"Poll", Kino-Spielfilm, Regie und Buch: Chris Kraus (2009/2010) .Mit Paula Beer, Tambet Tuisk,Edgar Selge, Jeanette Hain, Richy Müller u.v.a. Auszeichnungen bisher (Auswahl): Deutscher Filmpreis 2011: 'Bester Nebendarsteller', 'Beste Kamera', 'Bestes Kostümbild', 'Bestes Szenenbild'.

"Vier Minuten", Regie und Buch: Chris Kraus. Mit Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung, Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Nadja Uhl u.a. Bisher über 60 nationale und internationale Auszeichnungen.

„ Es ist mir eine Freude, junge begeisterte Filmemacher bei der Realisierung neuer Ideen begleiten zu dürfen und den Nachwuchs auf seinem Weg zur Professionalität zu unterstützen. Ich bin gespannt auf ungewöhnliche, innovative und eigenwillige Projekte.“

Ralph Schwingel

Studium der Psychologie und Philosophie. Seit 1984 tätig als Autor und Regisseur, seit 1987 auch als Produzent. 1989 gründete er (zusammen mit Lars Becker und Stefan Schubert) die WÜSTE Filmproduktion und ist seit 1996 gemeinsam mit Stefan Schubert auch Inhaber. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits den erst zwanzigjährigen Fatih Akin entdeckt, mit dem er in Folge zwei Kurzfilme und seinen Debütfilm „Kurz und Schmerzlos“ drehte. 2004 gewann die WÜSTE Filmproduktion mit „Gegen die Wand“ u.a. den ‚Goldenen Bären’, fünf goldene Lolas beim ‚Deutschen Filmpreis 2004’ sowie den ‚Europäischen Filmpreis 2004’.

"Cantera" heißen im spanischen Fußball die Nachwuchsabteilungen, zu deutsch "Steinbruch", obwohl das ganze "Material", das da wie beim Film ans Licht will, sehr organisch daher kommt: zuversichtlich, gebraucht zu werden, beglückt von der eigenen Schaffenslust und voller Ungeduld. Es ist immer wieder ein Geschenk, diesen Urkräften zu begegnen und ihnen behilflich zu sein.“

 

Das Festival ist:

ein internationaler Nachwuchswettbewerb, der alle zwei Jahre in Hannover stattfindet
eine Oase der Entdeckung
ein Ort der Unterhaltung & der Herausforderung
ein Ereignis, das die Grenzen zwischen diversen Genres & Medien sprengt.
Was ihr uns einschickt, bestimmt das Programm

Herzlich eingeladen:

Arbeiten von Schülern, Jugendlichen und Studenten.
Das Festival will Arbeiten zeigen, die einfallsreich, ungewöhnlich, humorvoll, provokativ und eigenwillig sind.
Erste Filmversuche sind besonders willkommen.

Was wir garantieren:

sind 4 Tage/Nächte der Leidenschaft
Wir fördern Experimente in Stil, Inhalt und Form. Die Produktionsbedingungen (Geld/Budget) sind für uns nicht wichtig. Visionen und Ideen zählen.

VERSUCHT NICHT, ZU KOPIEREN - BESINNT EUCH AUF EURE EIGENEN IDEEN UND VISIONEN.
         Schafft Fantasien.