- up-and-coming Int. Film Festival Hannover ist ein Nachwuchs-Wettbewerb.
Der Wettbewerb findet für Schüler, Studenten und Jugendliche bis zum Alter von 27 Jahren alle 2 Jahre statt, existiert bundesweit seit 1982 und international seit 1991 als up-and-coming Int. Film Festival Hannover.
Mit kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen hat sich u-a-c zu einem bedeutenden künstlerischen Nachwuchswettbewerb entwickelt.
Die erste Veranstaltung lief im Januar 1982 unter dem Namen ‚erstes bundesweites Schülerfilmfestival’. Die Einsendung von über 500 Filmen aus allen Teilen Deutschlands im seinerzeit gängigen Super8-Format übertraf alle Erwartungen.
Ab 1983 wurde aus dem Festival eine Biennale, d.h. das Festival wird seitdem alle zwei Jahre veranstaltet.
Zum 11. u-a-c Festival 2011 gab es 2995 Filmeinsendungen aus 44 Ländern; für das internationale Wettbewerbsprogramm wurden 113 Filme aus 41 Ländern ausgewählt, für das deutsche Wettbewerbsprogramm 107 Filme. Erstmalig wurde der 'Bundes-Schülerfilm-Preis 2011' und zum vierten Mal der von u-a-c im Dezember 2005 ins Leben gerufene 'Deutsche Nachwuchsfilmpreis' vergeben, der seit 2007 mit einer zweijährigen Produzenten-Patenschaft verbunden ist.
u-a-c präsentiert auf seinem Festival alle ausgewählten Filme in einzelnen Programmblöcken, in denen Moderatoren jeden Film und die beteiligten Filmemacher vorstellen. Die Mitglieder der deutschen und der internationalen Jury werden für jedes Festival neu ausgewählt und sehen zusammen mit dem Publikum alle Filme zum ersten Mal. Erst am Ende des Festival entscheidet die Jury über die Preisträger. Zu den bisherigen Jurymitgliedern gehörten u.a. Christoph Schlingensief, Susanne Weingarten (DER SPIEGEL), Udo Kier, Sandra Maischberger, Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT), Georg Steinert (ARTE), Dr. Horst Königstein (NDR), Blixa Bargeld, Dennenesch Zoudé, Anna Fischer, Anja Dihrberg, Mirjam Weichselbraun, Max Riemelt, Collin Fernandes, Joachim Lottmann, Ali Samadi Ahadi, Dr. Cornelia Ackers, Helene Hegemann, Nikolai Kinski, Moritz Krebs, Paula Kalenberg, Sophie Molitoris,Daniel Blum, Richard Sammel.
- u-a-c ist ein Forum für den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung junger Filmemacher.
Ziel ist die Qualitätsverbesserung des deutschen und internationalen Films. Hierzu realisiert u-a-c herausragende Veranstaltungen wie das ‚talent_meeting SPRUNGBRETT oder animiert_programmiert, in dem Animations-Filmemacher mit Computerspielern zusammentreffen, die Machinimas produzieren.
u-a-c arbeitet über sein Büro in Hannover kontinuierlich mit Schulen, Hochschulen, Medienzentren, Filmtagen und Wettbewerben in Deutschland und international mit Partnern in 61 Staaten zusammen.
Eine Vielzahl von ex-u-a-c Teilnehmern arbeitet bis heute erfolgreich im Bereich von Film und Fernsehen. Ihre Karriere begann mit Hilfe des Wettbewerbs in Hannover.
Herausragende Beispiele sind mehrere Film- und Bundesfilmpreisträger sowie die OSCAR-Preisträger: Thomas Stellmach (OSCAR Academy Award für den Animationsfilm 'Quest', 1997) und Volker Engel (OSCAR Academy Award Special Effects für 'Independance Day', 1997; Emmy Award für die SF Miniserie ‚The Triangle’, 2006); beide haben im Alter von 15 und 18 Jahren mit ihren Erstlingsfilmen am Festival in Hannover teilgenommen.
Weitere OSCAR-Preisträger und ex-up-and-coming Teilnehmer sind Marc-Andreas Bochert (OSCAR Student Academy Award und Deutscher Kurzfilmpreis, Filmband in Silber, für den Kurzspielfilm ‚Kleingeld’, 1999 ) und Florian Gallenberger ( OSCAR Student Academy Award für den Kurzspielfilm ‚Quiero Ser’, 2000; OSCAR Academy Award für ‚Quiero Ser’, 2001). Bundesfilmpreisträger und ex-u-a-c Teilnehmer sind u.a. Fatih Akin ( Deutscher Filmpreis 2008 / ‚Goldene Lola’ für ‚Auf der anderen Seite’); Ali Samadi (Deutscher Filmpreis 2006 für ‚Lost Children’); Dennis Gansel (Deutscher Filmpreis 2008 / Bronzene Lola für ‚Die Welle’).
Mehr Infos zu ex-u-a-c Teilnehmern und ihren Auszeichnungen finden sich hier
- u-a-c realisiert Projekte zur Filmbildung und Nachwuchsförderung.
WUNDEN & VISIONEN DER MEGALOPOLEN
Durch die internationale Resonanz auf die up-and-coming Film Festivals in Hannover entstanden Kontakte zu Kuratoren, die als Kooperationspartner für das Programm WUNDEN & VISIONEN DER MEGALOPOLEN gewonnen werden konnten. In dieser Filmreihe haben Kuratoren aus bisher 27 Megalopolen Beiträge junger Filmkünstler beim u-a-c Festival in Hannover präsentiert. 2007 präsentierte WUNDEN & VISIONEN DER MEGALOPOLEN neben Filmen aus Kairo und Bombay zum ersten Mal auch Prosa (Lesung) und Sound (VJ) junger Künstler aus diesen beiden Megalopolen.
CITYZOOMS ist eine Initiative von u-a-c und ein öffentlicher und internationaler Filmworkshop, der bisher 2mal in Hannover (Mai 2000, Oktober 2006) und 2003 in Bremen stattgefunden hat.
CITYZOOMS>>New York fand im Rahmenprogramm der Ausstellung 'The Guggenheim Collection' (Juli 2006 bis Januar 2007) statt und präsentierte in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland 13 Kurzfilme aus der aktuellen New Yorker VideoKunstSzene.
Im Rahmen des Projektes film>>up-interkulturell wurde CITYZOOMS als Mediencamp in Hamburg (2008), Dresden, Rostock, Frankfurt/M. , München (2009) und in Wien (2010) realisiert.
Abschluss des Projektes war ein film>>up-Lernkongress in Hannover (September 2010) zu Modellen praktischer Filmbildung.
CITYZOOMS music ist ein Film-Musik-Projekt, das erstmalig 2010 mit einer Klasse 10 der Goetheschule in Hannover stattgefunden hat. In einer 5-tägigen Produktionswoche haben Schüler zu Postkarten-Motiven eine Filmidee entwickelt und realisiert. Entstanden sind fünf kurze Filme, zu denen die Schüler die Musik komponiert und in einem Tonstudio eingespielt haben.
SchülerFilmStadt ist ein Projekt zur Förderung der praktischen Filmarbeit an Schulen.
In den ausgewählten Städten Aachen, Gera, Flensburg, Stralsund und Würzburg werden Schülerinnen und Schüler aus insgesamt elf Schulen Filme in ihrer Stadt, über ihre Stadt, mit ihrer Stadt drehen.
Die Schulen werden als Initiatoren von Medienprojekten trainiert. Schülerinnen und Schüler werden zu Filmemachern, durchlaufen die einzelnen Phasen einer Filmproduktion. Zusammen mit den beteiligten Lehre- rinnen und Lehrern werden sie dabei von Experten aus der Filmbranche unterstützt und geschult. In einer ein- wöchigen Intensivphase produzieren die Jugendlichen inmitten ihrer Stadt ihre Filme zum Thema „postcards from ...“. Das Projekt läuft bis Mitte 2013.



